Barrierefreiheit
Allgemein
Um das Real Dance Festival für alle Besucher*innen zugänglicher zu machen, haben wir verschiedene Angebote für verschiedene Bedarfe entwickelt. Einige davon sind Ihnen möglicherweise schon bekannt, andere vielleicht neu. Aus diesem Grund finden Sie untenstehend zu allen Angeboten Erklärungen.
Alle Angebote werden kontinuierlich von uns geprüft und überarbeitet. Dabei ist uns bewusst, dass wir im Moment noch nicht für alle Barrierefreiheitsbedarfe Angebote anbieten können. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.
Für Bedarfe vor Ort, Anregungen zur Verbesserung und Hinweise zu Barrieren wenden Sie sich gerne an:
Luyu Zou – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 178 5131691 (Signal, Telegram, WhatsApp)
Festnetz +49 511 9999 2510
Mail produktion@realdance.de
Hinweis: Die Informationen zur Festivalausgabe 2026 werden laufend aktualisiert.
Spielstätten
Schauspielhaus


Anreise mit dem Auto
In unmittelbarer Umgebung des Schauspielhauses gibt es Behindertenparkplätze in der Prinzenstraße (1), Sophienstraße (2) sowie Theaterstraße (1). Im Parkhaus „Tiefgarage Opernplatz/Kröpcke“ gibt es barrierefreie Parkmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Parkhaus sind hier abrufbar.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Kröpcke“. Sie wird von allen Stadtbahnlinien außer Linien 10 und 17 angefahren (Distanz zum Schauspiel ca. 500 m). Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Schauspielhaus ist „Thielenplatz/Schauspielhaus“ (Distanz zum Schauspiel ca. 200 m). Dort halten Busse der Linien 100, 121, 128, 134, 200. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.
Eingangsbereich / Kasse
Der Haupteingang zum Schauspiel in der Prinzenstraße 9 ist stufenlos zugänglich. Es gibt eine automatische Einzeltür, die sich nach außen öffnet. Der Kassentresen befindet sich auf der rechten Seite. Er ist aufgrund seiner Höhe (107 cm) nicht für alle Menschen barrierefrei zugänglich. Der Zugang zur Garderobenhalle ist auf der linken Seite. Wenn das Schauspiel über den Hof betreten wird, befindet sich der Kassentresen links und die Garderobenhalle rechts.
Garderobenhalle
In der Garderobenhalle befindet sich zentral der Treppenaufgang. Auf der Rückseite des Treppenaufgangs befindet sich ein Tresen, an dem es Hörverstärkung gibt. Die Anzahl der Geräte ist begrenzt. Über die gesamte Garderobenhalle verteilt befinden sich Spinde, die zur eigenverantwortlichen Nutzung bereitgestellt sind. Der Aufzug (Türbreite: 80 cm; Innenraum: 140 x 100 cm) befindet sich vom Eingang aus auf der linken Seite vorne in der Garderobenhalle. Die Toiletten befinden sich auf der rechten Seite.
Toiletten
In der Garderobenhalle auf der rechten Seite befinden sich zwei Toilettenräume. In beiden Räumen befindet sich jeweils eine barrierefreies WC. Beide Toiletten sind ebenerdig zugänglich.
Die Breite der Eingangstür zur barrierefreien Toilette im rechten WC-Raum beträgt 80 cm. Die Toilettenschlüssel mit zwei Hebearmen links und rechts befindet sich auf 50 cm Höhe. Das Waschbecken ist 88 cm hoch und 50 cm tief. Der Seifenspender ist auf 90 cm Höhe, der Papierhandtuchspender auf 110 cm Höhe und der Toilettenpapierhalter auf 90 cm Höhe.
Im linken WC-Raum erfolgt der Zugang zur barrierefreien Kabine direkt über den Waschraum. Die Breite der Eingangstür zur barrierefreien Toilette beträgt 80 cm. Die Toilettenschlüssel mit zwei Hebearmen links und rechts befindet sich auf 50 cm Höhe. Das Waschbecken ist 90 cm hoch und 48 cm tief. Der Seifenspender ist auf 90 cm Höhe, der Papierhandtuchspender auf 110 cm Höhe und der Toilettenpapierhalter auf 90 cm Höhe.
Foyer / Bar
Das Foyer befindet sich im ersten Obergeschoss des Schauspiels. Im Foyer gibt es Eingänge zum Zuschauer*innenraum und zum 1. Rang und verschiedene Sitz- und Stehmöglichkeiten. In der Mitte des Raumes befindet sich eine runde und erhöhte Fläche (Höhe: ca. 2 cm), an die eine Bar (Höhe: 116 cm) anschließt.
Rollstuhlplätze und stufenlose Sitzplätze
Auf der Zwischenebene „Rollstuhlloge“ gibt es einen Zugang zur Loge auf der rechten Seite im hinteren Parkett (Reihe 17), wo die Rollstuhlplätze sind. Außerdem sind in Reihe 17 alle Plätze stufenlos zugänglich (Parkett links: 1 – 10, Parkett rechts: Plätze 18 – 24)
Zuschauer*innenraum
Es gibt ein Blindenleitsystem im Zuschauer*innenraum, das vom Eingang des Zuschauer*innenraums zu den ersten fünf Reihen führt.
Cumberlandsche Bühne


Anreise mit dem Auto
In unmittelbarer Umgebung der Cumberlandschen Bühne gibt es Behindertenparkplätze in der Prinzenstraße (1), Sophienstraße (2) sowie Theaterstraße (1). Im Parkhaus „Tiefgarage Opernplatz/Kröpcke“ gibt es barrierefreie Parkmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Parkhaus sind hier abrufbar.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Kröpcke“. Sie wird von allen Stadtbahnlinien außer Linien 10 und 17 angefahren (Distanz zum Schauspiel ca. 500 m). Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Schauspielhaus ist „Thielenplatz/Schauspielhaus“ (Distanz zum Schauspiel ca. 200 m). Dort halten Busse der Linien 100, 121, 128, 134, 200. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.
Einlass
Der Einlass zur Bühne erfolgt über den Hof über einen Treppenaufgang und ist somit nicht stufenlos zugänglich. Außerdem gibt es an der Seite der Treppe, die zum Cumberland-Foyer führt, auf der linken und rechten Seite Regenabflussrinnen, die für Taststock nutzende Personen irreführend sind.
Für Menschen mit Gehbehinderung und alle, die nicht so viele Treppenstufen steigen können, erfolgt ein alternativer Zugang über den Bühneneingang im Foyer des Schauspiels, da es dort einen Aufzug (Türbreite: 90 cm; Innenraum: 130 x 150 cm) gibt. Während des Real Dance Festivals wird hierzu ein stufenfreier Treffpunkt vor den Vorstellungen im Kassenfoyer des Schauspiels eingerichtet.
Alternative Sitzmöglichkeiten
Wir bieten auf der Cumberlandschen Bühne Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeiten an. Im Vorverkauf können diese Sitzplätze als „Sitzsackticket“ frei gebucht werden können.
Rollstuhlplätze und stufenlose Sitzplätze
Es werden Rollstuhlplätze angeboten.
Foyer
Im Foyer gibt es eine Bar mit Stehtischen und unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten auf der Ebene des Eingangs. Foyer und Bar sind ebenfalls über den Bühneneingang zugänglich, allerdings nicht stufenlos erreichbar.
Toiletten
Die Toiletten befinden sich im 2. OG. Es gibt keine barrierefreien Toiletten und die Toiletten sind nicht stufenlos zugänglich.
Um die barrierefreie Toilette im Schauspiel zu benutzen, müssen mindestens 15 Minuten eingeplant werden.
Cumberlandsche Bar


Hinweis: Die Cumberlandsche Bar ist nicht stufenlos zugänglich!
Anreise mit dem Auto
In unmittelbarer Umgebung der Cumberlandschen Bar gibt es Behindertenparkplätze in der Prinzenstraße (1), Sophienstraße (2) sowie Theaterstraße (1). Im Parkhaus „Tiefgarage Opernplatz/Kröpcke“ gibt es barrierefreie Parkmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Parkhaus sind hier abrufbar.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Kröpcke“. Sie wird von allen Stadtbahnlinien außer Linien 10 und 17 angefahren (Distanz zum Schauspiel ca. 500 m). Die nächstgelegene Bushaltestelle zum Schauspielhaus ist „Thielenplatz/Schauspielhaus“ (Distanz zum Schauspiel ca. 200 m). Dort halten Busse der Linien 100, 121, 128, 134, 200. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.
Einlass
Der Einlass zur Bar erfolgt über den Hof über einen Treppenaufgang und ist somit nicht stufenlos zugänglich. Außerdem gibt es an der Seite der Treppe, die zur Cumberlandschen Bar führt, auf der linken und rechten Seite Regenabflussrinnen, die für Taststock nutzende Personen irreführend sind.
Bar
In der Bar gibt es Stehtische und unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten auf der Ebene des Eingangs. Die Bar ist über den Bühneneingang zugänglich, allerdings nicht stufenlos erreichbar.
Toiletten
Die Toiletten befinden sich im 2. OG. Es gibt keine barrierefreien Toiletten und die Toiletten sind nicht stufenlos zugänglich.
Um die barrierefreie Toilette im Schauspiel zu benutzen, müssen mindestens 15 Minuten eingeplant werden.
Ballhof 1 / Festivalzentrum

Anreise mit dem Auto
Die Adresse von Ballhof Eins lautet Ballhofplatz 5. Es gibt mehrere barrierefreie Parkplätze in der Burgstraße auf Höhe des Ballhofplatzes. Der Zugang zum Foyer im Ballhof Eins erfolgt stufenlos über den Ballhofplatz. Die Distanz zwischen den Parkplätzen und dem Foyer beträgt ca. 70 m.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Markthalle/Landtag“ (Distanz zum Ballhof Eins ca. 450 m). Sie wird von den Linien 3, 7 und 9 angefahren. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.
Eingangsbereich
Ins Ballhof Eins-Foyer gelangt man über eine doppelflügelige Tür. Im Foyer gibt es mehrere Stehtische, mittig zwei Kassentresen sowie einen Bar-Bereich, in dem Getränke verkauft werden. Dort gibt es weitere Sitzmöglichkeiten. Der Bar-Bereich ist über drei Stufen vom Foyer aus erreichbar.
Zuschauer*innenraum
Im Ballhof Eins gibt es eine Tribüne. Der Einlass erfolgt in der Regel über eine Tür, die direkt zur Tribüne führt. Die erste Reihe ist stufenlos zugänglich. Es gibt ein Blindenleitsystem, welches vom Eingang des Zuschauer*innenraums zur ersten Reihe und auf die Tribüne führt.
Alternative Sitzmöglichkeiten
Wir bieten im Ballhof Eins und im Festivalzentrum Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeiten. Im Vorverkauf können diese Sitzplätze als „Sitzsackticket“ frei gebucht werden können.
Rollstuhlplätze und stufenlose Sitzplätze
Es werden Rollstuhlplätze angeboten. Die erste Reihe ist stufenlos zugänglich.
Garderoben / Toiletten
Die Garderoben und Toiletten befinden sich im UG, welches nur über eine Treppe mit vielen Stufen erreichbar ist.
Toiletten
Das barrierefreie WC befindet sich auf der rechten Seite am Ende des Flurs, wo linksseitig mehrere Zugänge zum Saal sind. Man gelangt über eine nicht automatisierte Tür (Breite: 95 cm) zunächst in einen Vorraum mit Waschbecken. Mit dem Vorraum ist die Kabine durch einen Türbogen (ohne Tür, Breite: 95 cm) verbunden. Die Toilettenschlüssel mit hochklappbaren Haltegriffen links und rechts direkt an der Sitzerhöhung befindet sich auf auf 50 cm Höhe, das Waschbecken ist 80 cm hoch. Der Seifenspender ist auf 90 cm Höhe, der Papierhandtuchspender auf 110 cm Höhe und der Toilettenpapierhalter auf 70 cm Höhe.
Ballhof 2

Anreise mit dem Auto
Die Adresse des Ballhof Zwei lautet Knochenhauerstraße 28. Es gibt mehrere barrierefreie Parkplätze in der Burgstraße auf Höhe des Ballhofplatzes. Der Zugang zum Foyer im Ballhof Zwei erfolgt stufenlos über den Ballhofplatz. Die Distanz zwischen den Parkplätzen und dem Foyer beträgt ca. 150 m.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Markthalle/Landtag“ (Distanz zur Spielstätte ca. 450 m). Sie wird von den Linien 3, 7 und 9 angefahren. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.
Foyer / Ballhof Café
Das Ballhof Zwei-Foyer ist in zwei Bereiche geteilt. Einer der beiden Bereiche ist das Ballhof Café. Hier gibt es eine Bar sowie unterschiedliche Sitz- und Stehmöglichkeiten. Im anderen Bereich befinden sich der Kassentresen (Höhe: 75 cm), die Toiletten und der Zugang zur Bühne. Das Ballhof Café ist über eine 80 cm breite Tür ohne Automatik zugänglich. Beide Bereiche sind durch ein Podest mit Stufen voneinander getrennt. Im Ballhof Café gibt es eine Bar, die sich auf einem Podest befindet und nicht stufenlos zu erreichen ist. Hier werden Getränke und Snacks angeboten.
Toiletten
Das barrierefreie WC (Tür, Breite: 90 cm) befindet sich rechts neben den Toiletten im Foyer. Es gibt eine sowohl Rampe als auch Stufen als Zugang zu den WCs. Entlang der Stufe befindet sich eine Lichtleiste, welche diese visuell markiert. Zwischen den Toiletten befinden sich Kleiderhaken auf zwei unterschiedlichen Höhen. Die Toilettenschlüssel mit zwei Hebearmen links und rechts befindet sich auf 50 cm Höhe, das Waschbecken ist 80 cm hoch. Der Seifenspender ist auf 90 cm Höhe, der Papierhandtuchspender befindet sich in 110 cm Höhe.
Zuschauer*innenraum
Es gibt einen Aufzug (Breite: 80 cm; Innenraum: 138 cm x 155 cm), der das Ballhof Zwei-Foyer und den Saal miteinander verbindet. Mit dem Aufzug kommt man in einem Treppenhaus an, das durch eine Tür mit dem Saal verbunden ist. Diese Tür (Breite: 110 cm) hat eine Türklinke, ist nicht automatisch und rastet nicht ein.
Alternative Sitzmöglichkeiten
Wir bieten im Ballhof Zwei Sitzsäcke als alternative Sitzmöglichkeiten. Im Vorverkauf können diese Sitzplätze als „Sitzsackticket“ frei gebucht werden können.
Rollstuhlplätze und stufenlose Sitzplätze
Es werden Rollstuhlplätze angeboten.
Kunstverein Hannover

Anreise mit dem Auto
In der Umgebung des Kunstverein Hannover gibt es Behindertenparkplätze in der Prinzenstraße (1), Sophienstraße (2) sowie Theaterstraße (1). Im Parkhaus „Tiefgarage Opernplatz/Kröpcke“ gibt es barrierefreie Parkmöglichkeiten.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegene Station der Stadtbahn ist „Kröpcke“. Sie wird von allen Stadtbahnlinien außer Linien 10 und 17 angefahren (Distanz zum Kunstverein Hannover ca. 500 m). Die nächstgelegene Bushaltestelle ist „Thielenplatz/Schauspielhaus“ (Distanz zum Kunstverein Hannover ca. 300 m). Dort halten Busse der Linien 100, 121, 128, 134, 200. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier. Die Distanz zum Hauptbahnhof Hannover beträgt ca. 700m.
Zugang
Der Kunstverein Hannover befindet sich im 1. Obergeschoss des Künstlerhauses. Die Ausstellungsräume befinden sich mit einem Aufzug (90 cm x 210 cm) vom Erdgeschoss (auf der rechten Hausseite der erste Seiteneingang) aus zu erreichen.
Im Ausstellungsbereich selbst gibt es keine Bodenschwellen oder Stufen, alle Räume sind mit Mobilitätshelfern wie z.B. Krücken oder einem Rollstuhl problemlos zu besuchen. Die Türbreite in den Ausstellungsräumen beträgt immer mindestens 140 cm.
Ein taktiles Bodenleitsystem ist vorhanden.
Toiletten
Im Erdgeschoss befindet sich eine barrierefreie Toilette.
Neues Rathaus
Anreise mit dem Auto
Vor dem Neuen Rathaus gibt es drei Behindertenparkplätze, die sich direkt auf dem Platz der Menschenrechte (ehemals Trammplatz) befinden.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die nächstgelegenen Bushaltestellen sind „Rathaus/Friedrichswall“ (Distanz zum Neues Rathaus ca. 170 m) der Linie 120 und „Rathaus/Bleichenstraße“ (Distanz zum Neues Rathaus ca. 300 m) der Linien 100, 200. Die nächstgelegenen Stationen der Stadtbahn sind „Aegidientorplatz“ (Distanz zum Neues Rathaus ca. 450 m), dort halten die Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8, 10, 11 und „Waterlooplatz“ Linie (Distanz zum Neues Rathaus ca. 750 m), dort halten die Linien 3, 7, 9. Weitere Informationen zu barrierefreien Serviceangeboten der ÜSTRA finden sich hier.
Zugang
Der Platz der Menschenrechte ist über Rampen stufenfrei zugänglich. Außenwege sind mindestens 390 cm breit.
Der stufenlose Eingang des Neuen Rathaus befindet sich rechts vom Haupteingang im halbrunden Fassadenturm. Vor dem Eingang befindet sich eine Taste, durch die sich die Tür öffnen lässt.
Das Battle findet in der Zentralhalle des Neuen Rathaus statt. Um in die Zentralhalle zu gelangen, muss ein zweiter Aufzug genutzt werden. Fahren Sie im ersten Aufzug in das Stockwerk "S". Wenden Sie sich nach rechts, bis zur Glastür. Neben der Glastür befindet sich ein zweiter Fahrstuhl, mit dem Sie in die Zentralhallen im Stockwerk "E" gelangen.
Räumlichkeiten
Alle genutzten Räume können mit dem Fahrstuhl stufenlos erreicht werden. Die Aufzugskabinen sind mindestens 110 cm x 140 groß. Die Aufzugstüren sind mindestens 90 cm breit. Die Türen im Rathaus sind mindestens 82 cm breit.
Im Erdgeschoss befindet sich die Zentralhalle, in der das Battle stattfindet, ebenso wie der Raum zur Anmeldung und die Garderoben (für Tänzer*innen)
Im 1. OG befindet sich der Ruheraum, die Kinderbetreuung und der Awareness-Raum.
Toiletten
Im Erdgeschoss gibt es zwei barrierefreie Toiletten. Es ist ein Herren-WC und ein Damen-WC vorhanden. Die Bewegungsflächen betragen: vor dem Waschbecken 150 cm x 143 cm; vor dem WC 143 cm x 150 cm; links neben dem WC 90 cm x 40 cm; rechts neben dem WC 32 cm x 55 cm. Es sind links und rechts vom WC Haltegriffe vorhanden, die hochklappbar sind. Das Waschbecken ist unterfahrbar in einer Höhe von 67 cm und einer Tiefe von mindestens 30 cm. Der Spiegel ist im Sitzen und Stehen einsehbar. Es ist ein Knopf als Alarmauslöser vorhanden. Weiter barrierefreie Toiletten befinden sich im 1. Stock.
Audiodeskription
Audiodeskriptionen machen Theatervorstellungen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglicher. In der Audiodeskription werden während der Vorstellung die Vorgänge auf der Bühne beschrieben. Darüber wird blinden Personen und Menschen mit Sehbehinderung der Zugang zu den visuellen Elementen eines Stückes ermöglicht: Geschildert werden u. a. Bewegung, Gesten, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten.
Vor der Vorstellung kann es darüber hinaus eine Tastführung geben. Bei einer Tastführung können blinde und sehbehinderte Menschen den Bühnenraum durch Berührungen wahrnehmen. Die Objekte im Raum werden zunächst detailliert und präzise beschrieben. Danach können die Teilnehmer*innen sie nacheinander ertasten.
Folgende Vorstellungen finden mit Audiodeskription und Tastführung in deutscher Lautsprache statt:
MI 28 JAN
20.00 - 21.30
Mixed Bill - A.I.M by Kyle Abraham
Schauspielhaus
DO 29 JAN
20.00 - 21.30
Mixed Bill - A.I.M by Kyle Abraham
Schauspielhaus
Die Tastführungen starten um 19.00 und dauern ca. 20 Minuten. Der Treffpunkt für die Tastführung ist im Kassenfoyer des Schauspielhaus.
Wir bitten um Anmeldung für die Audiodeskription und Tastführung nach dem Ticketkauf bis um 17.00 am Vorstellungstag via Telefon oder Mail:
Luyu Zou – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 178 5131691 (Signal, Telegram, WhatsApp)
Festnetz +49 511 9999 2510
Mail produktion@realdance.de
Die Mitnahme von Blindenführhunden ist selbstverständlich gestattet. Wir bitten um Anmeldung beim Kartenkauf, damit wir Ihnen geeignete Plätze zur Verfügung stellen können.
Audioflyer Mixed Bill
Folgende Vorstellungen finden mit Audiodeskription in deutscher Lautsprache ohne Tastführung statt:
SO 1 FEB
13.00 - 19.00
Ready To Be Soft Battle - Brujas Collective
Neues Rathaus
Beim Ready To Be Soft Battle erproben wir eine neue Methode: Es werden Tandems aus jeweils einer sehenden und einer blinden oder sehbehinderten Person gebildet. Die sehende Person beschreibt im Flüstermodus das Geschehen auf der Bühne und zeichnet zusätzlich Tempo, Richtungen und Dynamiken der Bewegungen auf der Handfläche der blinden oder sehbehinderten Person nach. So werden Intensität, Schnelligkeit und Atmosphäre der Battlerunden sowie das Gemeinschaftsgefühl auf eine barrierefreie und körperlich erfahrbare Weise vermittelt. Während der Veranstaltung werden unter anderem Bewegungen, Gesten, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten beschrieben.
Die Mitnahme von Assistenzhunden ist selbstverständlich gestattet.
Wir bitten um Anmeldung für die Audiodeskription via Telefon oder Mail:
Luyu Zou – Kontaktperson für Barrierefreiheit
Mobil +49 178 5131691 (Signal, Telegram, WhatsApp)
Festnetz +49 511 9999 2510
Mail produktion@realdance.de
Audioflyer Ready To Be Soft
Folgende Vorstellungen finden in Teilen mit Audiodeskription in englischer Lautsprache:
DO 29 JAN
18.00 - 19.30
LAX - Jerron Herman
Kunstverein Hannover
FR 30 JAN
18.00 - 19.30
LAX - Jerron Herman
Kunstverein Hannover
SA 31 JAN
18.00 - 19.30
LAX - Jerron Herman
Kunstverein Hannover
Audioflyer LAX (auf Englisch)
Relaxed Performance
Ausgewählte Vorstellungen finden bei REAL DANCE als Relaxed Performance statt. Eine Relaxed Performance richtet sich an alle, die Vorstellungen in einer entspannteren Atmosphäre erleben möchten, als das es im Theater üblich ist. Sie will Besucher*innen willkommen heißen, die durch etablierte Konventionen in Aufführungsräumen an vielen Stellen ausgeschlossen werden. Dazu gehören zum Beispiel Autist*innen, Menschen mit Tourette, mit Lernschwierigkeiten oder chronischen Schmerzen.
Für Vorstellungen, die als Relaxed Performance stattfinden, gelten folgende Aspekte:
- vor Beginn der Vorstellung wird die Relaxed Performance angekündigt
- Geräusche und Bewegungen aus dem Publikum sind während der Vorstellung ausdrücklich willkommen
- dem Publikum ist es erlaubt, jederzeit den Saal zu verlassen und zurückzukehren
- es werden alternative Sitzmöglichkeiten in Form von Sitzsäcken angeboten
- das Publikum wird vorab auf unserer Website über mögliche Anforderungen informiert, die während der Vorstellungen an das Publikum gerichtet werden. Dazu gehören u. a. Sensorische Reize und Content Notes
Folgende Vorstellungen finden als Relaxed Performance statt:
DO 29 JAN
18.00 - 19.30
LAX - Jerron Herman
Kunstverein Hannover
FR 30 JAN
18.00 - 19.30
LAX - Jerron Herman
Kunstverein Hannover
SA 31 JAN
18.00 - 19.30
LAX - Jerron Herman
Kunstverein Hannover
FR 30 JAN
17.00 - 18.00
Showing - Tiago Manquinho und Yanel Barbeito / act:on
Cumberlandsche Bühne
Sensorische Reize
Bei ausgewählten Stücken, informieren wir vorab über mögliche Anforderungen, die während der Vorstellungen an das Publikum gerichtet werden. Außerdem weisen wir auf verschiedene akustische, visuelle, olfaktorische, gustatorische oder haptische Reize hin, die potenziell triggernd sein können. Eine transparente Kommunikation hierüber erlaubt potenziellen Besucher*innen, selbstbestimmt darüber zu entscheiden, ob eine Vorstellung für sie barrierearm ist.
Falls es nicht explizit anders beschrieben wird, gelten folgende Theaterregeln während des Vorstellungsbesuches: Besucher*innen müssen sich während der Vorstellungen leise verhalten und durchgängig sitzen.
Da einige Produktionen im Entstehungsprozess sind, wird diese Seite fortlaufend aktualisiert und bei Bedarf ergänzt.
SoftMaschine: The Return
Visuelle Reize
Die Qualität der visuellen Reize verändert sich in unterschiedlichen Phasen des Stücks. Anfangs wird mit schummrigem Licht, Spots, Schattenspielen an Wand und Boden, sanften Übergängen und wiederkehrenden Blackouts gearbeitet. Mit unterschiedlichen Spots wird über mehrere Minuten ein langsames, aber beständiges Flackern erzeugt.
Im späteren Verlauf werden die visuellen Reize intensiver und Übergänge schneller. Es werden regelmäßig (Foto-) Blitze genutzt, auch Nebel kommt zum Einsatz.
Wiederkehrende Filmelemente werden im Hintergrund projiziert. Es kann Flackern entstehen. Teilweise wird mit schnellen Schnitten und verwackelten Aufnahmen gearbeitet. Ein Teil des Stückes besteht aus Motion Capture (digitale Aufzeichnung von Bewegung und Übertragung in 3D), bei dem der Bühnenraum durch die Leinwand optisch erweitert wird und die Bewegung der Performer*innen wird auf animierte Figuren übertragen.
Akustische Reize
Die Qualität der akustischen Reize verändert sich in unterschiedlichen Phasen des Stücks. Anfangs wird laute Hintergrundmusik gespielt. Unter anderem mit Trommeln, Rasseln, Klicken, Klingeln und sich überlagerndem Gesang. Zwischendurch gibt es auch stille Phasen. Im Verlauf werden typische Videospielsounds z.B. klingelnde Geräusche und schrilles Piepen eingesetzt. Über mehrere Minuten gibt es (laute) Kampfgeräusche, wie gequältes (plötzliches) Schreien, lautes Knallen und Klatschen und quietschende Schuhe auf Gummiboden.
Sonstige Reize
Im Übergang zwischen den beiden Stücken werden Räucherstäbchen angezündet, die einen intensiven Geruch verbreiten.
Filmaufnahmen von Akrobatik werden gezeigt. Außerdem gibt es eine Stelle an der die Performer*in sich schnell um die eigene Achse dreht, eine Szene, in der die Person über ihre eigene Kleidung zu fallen droht. Im weiteren Verlauf knallt eine Person ungebremst auf den Boden.
Épique ! (pour Yikakou)
Visuelle Reize
Das Licht ist während des gesamten Stücks dämmrig. Es wird mit unterschiedlichen Spots auf der Bühne gearbeitet. Die Übergänge sind langsam und fließend. Es gibt wenig Lichtwechsel. Vereinzelt ist es komplett dunkel.
Akustische Reize
Die akustischen Reize während des Stücks können intensiv werden. Es gibt stellenweise laute Live- und Hintergrundmusik. Unter anderem wird mit Rasseln, Trommeln und blechernen Klängen gearbeitet. Sprache und Gesang überlappen immer wieder. Über mehrere Minuten wird Schmatzen von Händen und Knacken von Fingern mit einem Mikrofon verstärkt. In einer Sequenzen machen die Performer*innen Musik, indem sie sich selbst auf die Wangen schlagen. Während mit Stöcken in die Luft geschlagen wird, entsteht ein Peitschen.
Sonstige Reize
Die erste Reihe wird in einer Sequenz direkt angesprochen und es werden Taschentücher gereicht.
Kaolin (weiße Tonerde) wird über mehrere Minuten auf der Bühne verteilt und verschmiert, es kann zu Staubbildung und leicht erdigem Geruch kommen.
LAX
Die Performance findet in mehreren Räumen einer Kunstinstallation statt. Die Sitzplätze sind in beiden Räumen entlang der Wände verteilt. Es gibt einige Sitzsäcke und Hocker.
Visuelle Reize
Die Räume sind jeweils komplett (inklusive Decke und Boden) in einer Farbe gestrichen, das kann sich gegebenenfalls auf die Orientierung auswirken. Ein taktiles Blindenleitsystem ist vorhanden.
Das Licht während der Performance ist gleichbleibend. Beide Räume sind gleichmäßig mit Neonröhren ausgeleuchtet. Ein Durchgangsraum ist dunkel und wird nur von einer Videoprojektion beleuchtet. Diese Projektion bildet einen Teil des Hintergrunds am Ende der Performance. Das Video beinhaltet schnelle Bewegungen, Schnitte und plötzliche Blackouts.
Akustische Reize
Die akustischen Reize sind während der Performance und der Einlasssituation intensiv. Schon im stark hallenden Treppenhaus wird eine Audiospur gespielt.
Während der Performance kann es zu Echos kommen. Der Hall der atmosphärischen Hintergrundmusik, der Sprache, des Gesangs und der Schritte überlappen. Es wird wiederholt plötzlich ein lautes und schrilles Geräusch eingesetzt, außerdem wird mit rhythmischem Atmen und Schluchzen gearbeitet. Im Verlauf steigert sich die Musik phasenweise bis hin zu rockigen Klängen.
Sonstige Reize
Das Publikum wird im Verlauf der Performance dazu eingeladen, 15 Minuten den Raum zu erkunden. Performer*innen gehen regelmäßig direkt am Publikum vorbei. Es wird mit (plötzlichem) Laufen und schnellem Drehen um die eigene Achse gearbeitet.
Im Publikum wird nach einer freiwilligen Person für gemeinsames Performen über mehrere Minuten gesucht, dabei kann es Körperkontakt mit den Performer*innen geben.
Während der Performance kann das Publikum in der ersten Reihe berührt werden.
Ready To Be Soft Battle
Das Battle ist eine energiegeladene Tanzveranstaltung mit wechselnden Musikstilen sowie Licht- und Soundelementen.
Bitte beachten Sie:
- Es kann zu lauter Musik, vibrierenden Bässen und plötzlichen Geräuschwechseln kommen.
- In einzelnen Bereichen kann es zu hohem Publikumsaufkommen und vielen visuellen Reizen kommen.
Für Besucher*innen, die sensorische Pausen benötigen, stehen ausgewiesene Ruhebereiche zur Verfügung.
Showing: Camiños rectos
Das Stück befindet sich im Entstehungsprozess, deswegen können im Folgenden nur grobe Informationen zum Setting geben werden.
Visuelle Reize
Es gibt einfache, langsame Lichtwechsel und keine komplette Dunkelheit.
Akustische Reize
Es gibt laute und unerwartete Geräusche.
Sonstige Reize
Es gibt Sitzplätze auf der Bühne.
Content Notes
Wir weisen bei ausgewählten Stücken auf verschiedene belastende Inhalte hin, die potenziell triggernd sein können. Eine transparente Kommunikation hierüber erlaubt potenziellen Besucher*innen, selbstbestimmt darüber zu entscheiden, ob eine Vorstellung für sie barrierearm ist. Uns ist bewusst, dass manche Inhalte ohne Content Notes dazu führen können, dass sich Betroffene nicht mehr sicher fühlen, da diese Inhalte anstößig, verstörend, belastend oder sogar retraumatisierend wirken können.
Da es aber eine sehr große Bandbreite an potenziellen Triggern gibt und es nicht immer möglich ist, alle mitzudenken und einzubeziehen, möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich über spezifische Trigger bei uns im Vorfeld zu erkundigen. Wir ermutigen Sie dazu, Sie bei uns zu melden und zu erfragen, ob bestimmte belastende Inhalte in einer unserer Aufführungen thematisiert, gezeigt oder ausgeführt werden. Dazu reicht zum Beispiel eine kurze Mail, die keiner besonderen Formulierung bedarf und auch gerne nur aus einer Frage bestehen darf. Wir bemühen uns, allen Anfragen nachzugehen, sofern uns dies möglich ist.
Da einige Produktionen im Entstehungsprozess sind, wird diese Seite fortlaufend aktualisiert und bei Bedarf ergänzt.
LAX
- Übersetzte und Auseinandersetzung mit Leistungsdruck, Kapazitäten und Ausruhen
Showing: Camiños rectos
- Auseinandersetzung mit behinderten Körpern im Kontext ableistischer (Arbeits-) Strukturen
SoftMaschine: The Return
- Darstellung von Kampf und Gewalt auf der Bühne, unter Anderem auf Oberkörper einer anderen Person stehen, gegeneinander springen, ins Gesicht schlagen, Schubsen, Treten, auf den Boden gedrückt werden und Kartons (an Kopf) und Werfen.
- Abbilden von blauen Flecken an nackten Oberkörpern, Verletzungen werden nachgeahmt
- Thematisieren von Existenzängsten während Corona
- Auseinandersetzung mit Queerfeindlichkeit und Gender
Alternative Sitzmöglichkeiten
Für ausgewählte Festivalvorstellungen bieten wir alternative Sitzmöglichkeiten in Form von Sitzsäcken an. Im Vorverkauf können diese Plätze als „Sitzsackplatz“ frei gebucht werden.
Das Angebot gilt für die Vorstellungen vonLAX im Kunstverein Hannover, Ready To Be Soft Battle im Neuen Rathaus sowie das Showing auf der Cumberlandschen Bühne.
Alternative Sitzmöglichkeiten in Form von Sitzsäcken befinden sich auch im Festivalzentrum.
Zusatzinformationen
Für die Vorstellung von LAX von Jerron Herman stellen wir den gesprochenen Text auf Englisch sowie in deutscher Übersetzung als Skript zur Verfügung.
Für das Ready To Be Soft Battle ist ein eigenes Barrierefreiheitskonzept vorhanden. Alle Informationen dazu sind in dem untenstehenden Dokument zu finden.



