Eine Szene aus 2x4 von A.I.M by Kyle Abraham. Zwei Tänzer:innen in bunten Kostümen bewegen sich zusammen. Sie sind mit dem Rücken zum Publikum ausgerichtet. Eine Person hebt ein Bein hoch, streckt die Arme auseinander und lehnt sich nach vorne, während eine andere Person sie seitlich stützt.
Eine Szene aus 2x4 von A.I.M by Kyle Abraham. Vier Tänzer:innen in bunten Kostümen stehen eng zusammen. Alle beugen ihre Oberkörper nach links und lehnen sich teils aneinander und übereinander. Ihre Körper bilden gemeinsam eine annähernd runde Form.
Eine Szene aus 2x4 von A.I.M by Kyle Abraham. Zwei Tänzer:innen bewegen sich auf einer Bühne. Eine Person trägt ein gelbes Kostüm, sie beugt ihren Oberkörper nach hinten und streckt einen Arm nach hinten aus. Die andere Person ist grün gekleidet, sie steht in einem Ausfallschritt, beugt sich nach vorne und streckt die Arme auseinander.

Mixed Bill

A.I.M by Kyle Abraham

Dearest Home, An Untitled Love, If we were a Love Song, Ne Me Quitte Pas  – schon die Titel seiner Werke klingen wie eine Love-Compilation. Kyle Abraham verbindet in seiner Arbeit Ballett, Modern Dance und urbane Tanzstile zu einzigartigen Bewegungswelten. „Hope is a Movement“ – dieser Satz ist zugleich Programm und Reflexionsraum seiner Kunst. Aus dem Social Dance kommend, hat Abraham einst House in Clubs getanzt. Heute choreografiert er für renommierte Companys wie das New York City Ballet oder das Royal Ballet London und arbeitete mit Künstler*innen wie Sufjan Stevens und Beyoncé. Zum 20-jährigen Jubiläum seiner Company A.I.M präsentiert Kyle Abraham bei REAL DANCE – in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden – einen mehrteiligen Abend mit einer Uraufführung und drei herausragenden Repertoirestücken.

In 2x4 treten vier Tänzer*innen und zwei Baritonsaxofone in einen intensiven Dialog zwischen Nähe, Kraft und Fürsorge. Abraham fragt, wie aus Konflikt Gemeinschaft und Wandel entstehen können, wenn die Tänzer*innen sich vorsichtig übereinander beugen, auf der Suche nach Halt und Verbundenheit.

Dearest Home (Excerpt) ist ein poetisches Stück über Liebe, Sehnsucht und Verlust. Ursprünglich für sechs Tänzer*innen als Komposition aus Soli, Duetten und einem Trio entwickelt, zeigt A.I.M in Hannover einen Duett-Ausschnitt dieses intimen Tanzstücks. Es ist ein Liebesbrief an Beziehungen, eine Meditation über Erinnerungen.

Show Pony reflektiert Sichtbarkeit, Rollenbilder und Selbstwahrnehmung. Das energetische Solo thematisiert den Druck und die Spannung zwischen äußeren Erwartungen und innerem Erleben. Mit starker Präsenz und der dynamischen Wechselwirkung von Körper, Musik und Licht entsteht eine vielschichtige Atmosphäre, die den individuellen Ausdruck in den Mittelpunkt rückt.

Meditation Reprise, die neue Produktion von A.I.M, feiert in Deutschland seine Weltpremiere. Das Ensemblewerk, das eine Voice-over-Aufnahme von Carrie Mae Weems und visuelle Arbeiten von Titus Kaphar einbindet, verknüpft Abrahams tänzerische Ursprünge mit privaten und geteilten  Erinnerungen. Ein Eröffnungsabend der kollektiver Hoffnung Bewegung verleiht.

 

Vor den Vorstellungen gibt die Künstlerische Leiterin des Real Dance Festivals, Melanie Zimmermann, eine etwa halbstündige Einführung, in der Hintergrundinformationen zur Arbeit vermittelt werden. Die Einführungen finden am MI 28 JAN um 18.30 und am DO 29 JAN um 19.00 im Foyer des Schauspielhauses statt.

 

A.I.M by Kyle Abraham steht seit fast zwei Jahrzehnten an der Spitze des zeitgenössischen Tanzes und zählt heute zu den renommiertesten Tournee-Compagnien der Welt. Im Jahr 2026 feiert die Company ihr 20-jähriges Jubiläum und verkörpert, wie die New York Times schrieb, „üppige Bewegungen, mitreißende Musik und magnetische Tänzer*innen“. A.I.M wurde in Vogue, Essence und vielen weiteren Publikationen vorgestellt und zierte im April 2025 das Cover von Harper’s Bazaar. Die Company wird als ein „postmodernes Gumbo“ beschrieben – mit einer leidenschaftlichen Stimme und einem künstlerischen Prozess, der von intensiven Gesprächen mit Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven geprägt ist. A.I.M zeigt Werke von Kyle Abraham ebenso wie neue und bereits bestehende Stücke von Choreograf*innen, die Abrahams künstlerische Entwicklung beeinflusst haben. A.I.M hat seinen Sitz in New York City.
 

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Angaben zur Produktion

Artistic Director: Kyle Abraham, Executive Director: Emily Waters, Performers: Mykiah Goree, Alysia Johnson, Faith Joy Mondesire, Destin Morisset, William Okajima, Niya Smith, Keturah Stephen, Gianna Theodore, Olivia Wang, Jayden Williams A.I.M Board of Directors: Kyle Abraham, Suzanne Hall, Chair, Cheryl Bergenfeld, Adrienne Edwards, Karen Hogan, Mark A. Leavitt, Glenn Ligon, Jennifer Mandelson, Wendy McCain, Gary Mezzatesta, Bebe Neuwirth, Carrie Schneider, Stephen Simcock, Gilda Squire, Julia Strickland, Mickalene Thomas, Rehearsal Director: Jessica Tong, Logistics Manager: Matthew Baker, Production Stage Manager: Meredith Belis, Lighting Supervisor: Dan Stearns, Director of Development: Lesedi Stofsky, Development Associate: Danielle LeBron, Marketing Lead: Alexander Diaz, Press Agent: Chris Constable, Financial Services: Lucy Mallett, Julia Corrigan, Arts FM, Photos: Alexander Diaz

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert durch die NORD/LB Kulturstiftung und die Sparkasse Hannover. 

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